Christengemeinde Vechta e.V.

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Hilfe ohne Grenzen

Mission


Hilfe für Menschen in Not
Gemeinsam mit „Hilfe ohne Grenzen e.V.“ wollen wir, die „Christengemeinde Vechta e.V.“, notleidenden Menschen, unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit und Konfession, helfen und sie unterstützen. Unsere Motive und Handlungen beruhen auf christlichen Wertmaßstäben. Wir möchten die Liebe, die Gott uns in Jesus geschenkt hat, in praktischer Nächstenliebe weitergeben.


Schafft Recht dem Geringen und der Waise, dem Elenden und dem Bedürftigen lasst Gerechtigkeit widerfahren.

           

Psalm 82, 3

Zur Zeit unterstützen wir bestehende missionarische Hilfsdienste in 3 Städten in Ostungarn und Rumänien.

Hajdusamson/Ostungarn :
Hier gibt es einen ungarischen Zweig von „Hilfe ohne Grenzen e.V.“, der an eine dortige christliche Gemeinde angeschlossen ist. Gesammelte Hilfsgüter wie Kleidung, Spielzeug, Schulbedarf und Weihnachtspäckchen bringen wir selbst dorthin. Vor Ort werden diese dann über die Gemeinde auch in Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen an notleidende Kinder und Familien und alte Menschen verteilt. Das Austeilen der Weihnachtspäckchen ist etwas sehr Besonderes für alle Beteiligten, da die Kinder oftmals noch nie ein Weihnachtsgeschenk bekommen haben und voller Freude und Dankbarkeit sind!
Finanziell unterstützt „HoG“ regelmäßig eine Suppenküche, die von einheimischen Mitarbeitern betrieben wird. Besonders alte Menschen, die eine minimale Rente bekommen, sind auf diesen Dienst angewiesen.


Brasov/Rumänien :
Hier arbeiten wir mit einer uns persönlich bekannten Missionarin zusammen. Sie hilft täglich ehrenamtlich in einem städtischen Kinderkrankenhaus und versorgt die Kinder, die keinen Besuch und so auch keine Zuwendung bekommen würden und sonst einfach mit ihrer Angst und ihrem Leid alleingelassen würden. Die Kinder kommen aus oft sehr armen Familien, Pflegefamilien und Kinderheimen und sie genießen die Zuwendung im Kinderkrankenhaus förmlich.
Außerdem beginnen wir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Gypsy-Familien (Roma), die immer noch eine Randgruppe innerhalb Rumäniens bilden, zu unterstützen. In diesen Familien/Dörfern herrscht eine noch größere Armut und Verwahrlosung. Praktische Hilfe in Form von Kleidung, Nahrung, Zuwendung durch Freizeitgestaltung, Wertschätzung dadurch, dass man Zeit mit ihnen verbringt und Ermutigung, z.B. zum Schulbesuch, soll ihnen die Liebe Gottes und seine Wertschätzung für sie näher bringen und gleichzeitig die Integration in ein „normales, geregeltes Leben“ fördern.

Wir konnten dieses Jahr (2009) über 100 Geschenkpäckchen für Kinder, Kinderbekleidung, Babyartikel, Hygieneartikel und Schulbedarf (zur Spieltherapie) persönlich dorthin bringen. Außerdem war ein junges Ehepaar aus unserer Gemeinde in ihren Semesterferien dort, um in all den Bereichen mitzuarbeiten. Diese, wenn auch zeitlich begrenzte, praktische Mithilfe vor Ort ist ein sehr wichtiger Teil der Unterstützung und Hilfe. So werden die Mitarbeiter dort ermutigt und auch entlastet und außerdem entstehen Beziehungen untereinander!


Campulung/Rumänien :
Hier arbeiten wir mit einer Missionarin zusammen, die seit 12 Jahren in Rumänien lebt und zeitweise in einem staatlichen Kinderheim für Jungen mitarbeitet. Nebenbei initiierte und begleitet sie den Bau eines eigenen Kinderheimes, das auf der Basis christlicher Werte geführt werden soll. Außerdem betreut sie mit einem kleinen Team ca. 14 geistig und/oder körperlich behinderte Jugendliche, die in der für das Büro angemieteten Wohnung auf engstem Raum leben. Diese Jugendlichen wurden größtenteils gleich nach ihrer Geburt von den Eltern in Krankenhäusern oder Kinderheimen alleingelassen und haben so auch schwere seelische Schäden erlitten. Diese Vernachlässigung hat ihre geistige und körperliche Entwicklung und ihr Sozialverhalten sehr stark beeinflusst, so dass sie allein kaum lebensfähig sind. Viele von ihnen wurden außerdem seelisch und/oder körperlich missbraucht. Sie wurden von dem Team aus Heimen oder von der Strasse geholt und es wird versucht, sie zu fördern und lebensfähig zu machen. Durch liebevolle Zuwendung, das Ermöglichen von z.B. Arztbesuchen, Lernhilfe und das Finden von Arbeitsplätzen, die ihren Fähigkeiten entsprechen, erfahren sie oft zum ersten Mal in ihrem Leben Wertschätzung und gewinnen so Hoffnung und Lebensfreude.
Wir haben in 2008 Pakete mit neuer Kleidung, Hygieneartikel, Süßigkeiten und Schreibartikeln per Post dorthin geschickt und waren 2009 einmal persönlich dort und haben Pakete (für o.g. Jugendliche), Spiele, Kleidung und Süßigkeiten (auch für das Kinderheim) dort abgegeben.
Im Frühjahr 2010 soll das neue Kinderheim eröffnet werden. Es gibt dort einen Gottesdienstraum, Räume zur ärztlichen Behandlung und eine Wasseraufbereitungsanlage, was alles auch der Bevölkerung zugute kommen soll.



Kinder sind die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft!
Sie werden in eine Lebenssituation hineingeboren, zu der sie nichts können. Jedes dieser Kinder in Not hat ein Gesicht und hätte eine lange Geschichte zu erzählen, wenn es könnte. Es handelt sich um kleine, sensible Seelen, die nach Hilfe schreien. Jesus hat uns gesagt, dass wir die Armen nicht vergessen sollen. Seine Liebe weckt die Nächstenliebe in uns, die uns handeln lässt! Lassen Sie uns zusammen den uns möglichen Teil der Verantwortung übernehmen und nicht einfach die Augen verschließen. Gemeinsam können wir etwas bewegen und vielleicht sogar dauerhaft verändern!

 


Mehr Infos & Emailkontakt: Fam. van Hoven


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